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Hildebrandt.AI

Gestaltung

Gedrucktes bleibt liegen, wo Bildschirme längst dunkel sind.

Papier hat eine eigene Kraft: Es liegt auf Tischen, hängt an Wänden und wird weitergereicht, während jede Website ein Fenster weiter verschwindet. Gute Drucksachen verbinden Gestaltung mit Handwerk, denn zwischen Bildschirmentwurf und sauberem Druck liegen Farbräume, Beschnitt und Papierwahl. Diese Werkschau zeigt die Breite.

01Ausgangslage

Drucksachen entstehen in vielen Betrieben nebenbei: Die Karte macht die Druckerei nach Schema, den Flyer der Neffe, die Anzeige das Anzeigenblatt selbst. Jedes Stück für sich ist in Ordnung, nebeneinander ergeben sie keinen Auftritt. Dazu kommen die technischen Enttäuschungen: Farben, die gedruckt anders aussehen als am Bildschirm, Bilder, die pixelig kommen, Texte, die im Beschnitt verschwinden. Beides hat dieselbe Ursache: Gestaltung und Druckvorstufe wurden getrennt gedacht.

02Was zu den Drucksachen gehört

Geschaeftsausstattung

  1. 01Visitenkarten, auf Papier, das man gern in der Hand hält.
  2. 02Briefbogen, gedruckt und als digitale Vorlage in einem Guss.
  3. 03Angebots- und Rechnungsvorlagen. Die Gestaltung kommt von hier, die Vollständigkeit der Pflichtangaben bestätigt die Steuerberatung.
  4. 04Präsentationsmappen, in denen ein Angebot etwas wiegt.
  5. 05Stempel, Blöcke, Haftnotizen, die kleinen Alltagsbotschafter.
  6. 06E-Mail-Signatur passend zum Papier, ein Auftritt, zwei Welten.

Werbung

  1. 07Flyer mit einer Botschaft und einer Handlung, nicht mit allem.
  2. 08Broschüren vom Konzept über Text und Bild bis zur Druckabnahme.
  3. 09Plakate, die auf Distanz wirken und aus der Nähe bestehen.
  4. 10Anzeigen für Print, passend zum Medium und zur Marke.
  5. 11Rollups und Banner, schnell gestellt und sauber gestaltet.
  6. 12Postwurf und Beilage, mit klarem Absender und klarem Angebot.

Verkauf und Betrieb

  1. 13Kataloge und Preislisten mit Ordnung, die verkauft.
  2. 14Speisekarten, lesbar bei Kerzenlicht, robust im Alltag.
  3. 15Verpackungen und Etiketten, das Produkt trägt die Marke selbst.
  4. 16Gutscheine und Bonuskarten, die man behalten mag.
  5. 17Formulare und Durchschreibsätze, wo Papier Pflicht bleibt.
  6. 18Aushänge und Beschilderung im Haus, einheitlich statt gebastelt.

Flaeche und Raum

  1. 19Fahrzeugbeschriftung als Datensatz für den Folierer.
  2. 20Schaufenster- und Türbeklebung, der Laden wirbt nach Feierabend.
  3. 21Baustellenschilder und Bautafeln, wetterfest und lesbar.
  4. 22Messestand-Grafiken, die Marke in drei Dimensionen.
  5. 23Leitsysteme und Türschilder, gefunden werden auch im Gebäude.
  6. 24Arbeitskleidung mit Stick und Druck, das Team als Erscheinungsbild.

03Die Druckvorstufe als Handwerk

Der Unterschied zwischen einem schönen Entwurf und einem guten Druckergebnis heißt Druckvorstufe: der richtige Farbraum für das Verfahren, Beschnitt und Sicherheitsabstände, Auflösungen, die dem Format standhalten, Sonderfarben dort, wo die Hausfarbe exakt treffen muss. Das ist hier gelerntes Handwerk aus Ausbildung und Agenturjahren, keine angelesene Kunst. Druckdaten verlassen das Haus geprüft, und bei heiklen Stücken gehört der Abstimmungsweg mit der Druckerei dazu, bis zum Andruck.

04Lieferumfang

  • Gestaltung im Corporate Design, oder dessen Entwicklung, wo es fehlt.
  • Text und Bild aus einer Hand, wo gewünscht.
  • Geprüfte Druckdaten im passenden Format je Verfahren.
  • Druckereiauswahl und Abstimmung, auf Wunsch bis zur Abnahme.
  • Offene Dateien und Vorlagen für die Pflege im Haus.
  • Nachbestellungen ohne Neuanfang, die Daten liegen bereit.

05Zugesagt und nicht zugesagt

Zugesagt: Druckdaten, die das Verfahren sauber bedienenNicht zugesagt: Farbgleichheit über jedes Material. Folie, Papier und Stick setzen dieselbe Farbe verschieden um, gesteuert wird das, versprochen nicht.
Zugesagt: Gestaltung, Text und Vorstufe aus einer Hand Nicht zugesagt: der billigste Druckpreis. Empfohlen wird die Druckerei, die das Ergebnis liefert, nicht die mit dem lautesten Gutscheincode.
Zugesagt: Vorlagen, die der Betrieb selbst weiterpflegen kann Nicht zugesagt: dass jede Idee aufs Papier darf. Was gegen Lesbarkeit oder Kennzeichnungspflichten verstößt, wird angesprochen statt gedruckt.

Anfang eines solchen Vorhabens

Ein Vorhaben dieser Art beginnt mit dem Stapel der bisherigen Drucksachen auf einem Tisch, dem echten Bestand statt einer Wunschliste. Daran zeigt sich, was fehlt, was doppelt ist und was einander widerspricht. Daraus entstehen die Reihenfolge und der Festpreis, bevor gestaltet wird. Wo noch kein Corporate Design existiert, beginnt die Arbeit dort, denn Drucksachen ohne Linie vermehren nur den Wildwuchs.

07Angrenzende Faelle

  • Corporate Design. Die Linie, aus der alle Drucksachen kommen.
  • Website. Derselbe Auftritt, dasselbe Bild, zwei Medien.
  • Foto und Film. Die Bilder für Broschüre und Katalog entstehen im Haus.