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Hildebrandt.AI

Hildebrandt.AI · Künstliche Intelligenz

Doch.
Manchmal.

Auf der Startseite steht, dass Sie keine KI brauchen. Das stimmt meistens. Hier stehen die Fälle, in denen es anders ist.

Erst mal übersetzt

Ein Agent ist ein Mitarbeiter aus Software für genau eine Aufgabe.

Der Unterschied zu einem normalen Programm: Man beschreibt ihm die Aufgabe in normalen Sätzen, statt sie zu programmieren. Er liest, prüft, sortiert, fasst zusammen und meldet sich, wenn etwas nicht stimmt.

Deshalb kann er Dinge, die sich schlecht in Regeln fassen lassen. „Zieh aus dieser Ausschreibung die drei Punkte heraus, die für uns wichtig sind“ ist eine Anweisung, die ein Mensch versteht und ein klassisches Programm nicht.

Und genau daraus folgt die Grenze: Wo es eine klare Regel gibt, ist ein normales Programm besser. Es ist billiger, schneller und macht jedes Mal exakt dasselbe. Ein Agent ist für den Rest.

Wann es sich lohnt

Drei Fälle, und einer, in dem es sich nicht lohnt

Wenn Ihr Vorhaben in keinen der ersten drei passt, sparen Sie sich das Geld. Der vierte ist der häufigste.

Fall 01

Es muss viel gelesen werden, was niemand liest

Ausschreibungen, Verträge, Protokolle, Postfächer. Der Inhalt wäre wichtig, aber niemand hat die Zeit. Ein Agent liest alles und legt Ihnen die drei Sätze hin, auf die es ankommt.

Fall 02

Etwas muss geprüft werden, bevor es rausgeht

Immer dieselben Fehler, immer dieselbe Kontrolle, und im Stress fällt sie aus. Ein Prüfer aus Software wird nicht müde und hat auch freitags um sechs noch dieselben Augen.

Fall 03

Das Wissen hat nur einer im Kopf

Wenn der Meister im Urlaub ist, steht die Hälfte still. Wo Wissen in Ordnern, Handbüchern und Mails liegt, kann man es befragbar machen, statt es immer wieder zu erklären.

Und der Fall dagegen

Es gibt eine feste Regel

Dann braucht es keine KI, sondern ein normales Programm. Das kostet einmalig weniger, läuft ohne laufende Gebühr und macht jedes Mal exakt dasselbe. Das ist der häufigste Fall, und deshalb steht auf der Startseite, was dort steht.

Beispiele

24 Agenten, die in einem Betrieb Sinn ergeben können

Jeder davon macht genau eine Sache. Das ist Absicht: Ein Agent, der alles kann, kann am Ende nichts richtig.

Die etwas lesen

  • Ausschreibungen lesen und die Fristen und Bedingungen herausziehen
  • Eingehende Mails vorsortieren nach dringend, Angebot, Rechnung, Werbung
  • Lieferantenrechnungen mit der Bestellung abgleichen
  • Verträge auf die Punkte prüfen, die Sie sonst überlesen
  • Protokolle und Besprechungen zusammenfassen
  • Bewerbungen vorsortieren, ohne jemanden auszusieben

Die etwas prüfen

  • Texte gegenlesen, bevor sie nach außen gehen
  • Angebote gegen die eigene Preisliste prüfen
  • Auf rechtliche Fallen prüfen, bevor etwas veröffentlicht wird
  • Prüfen, ob eine Rechnung alle Pflichtangaben hat
  • Fotos vom Einsatzort auf Vollständigkeit prüfen
  • Nachsehen, ob eine E-Mail im Spam landen würde

Die Auskunft geben

  • Das Handbuch befragbar machen, statt es zu durchsuchen
  • Vorschriften und Normen in normalen Sätzen beantworten
  • Die eigene Angebotshistorie befragen: „Was haben wir damals berechnet?“
  • Einarbeitung neuer Leute, ohne dass jemand danebensitzt
  • Auskunft aus alten Projektunterlagen

Die etwas schreiben

  • Aus Stichworten ein Angebot im eigenen Ton
  • Aus einer Sprachnachricht eine Aufgabenliste
  • Baustellenbericht aus Fotos und drei Sätzen
  • Antwortentwürfe für wiederkehrende Anfragen
  • Stellenanzeige aus der Beschreibung der Stelle
  • Ratgeberartikel im festen Takt, mit Prüfung vor der Veröffentlichung
  • Übersetzen, ohne dass der Ton verloren geht

Bei jedem dieser Beispiele gilt dieselbe Regel: Der Agent bereitet vor, ein Mensch entscheidet. Er sortiert Bewerbungen vor, er sagt Ihnen nicht, wen Sie einstellen sollen.

Aus der eigenen Werkstatt

Sieben Agenten, die hier täglich mitarbeiten

Nicht als Vorführung, sondern im Betrieb. Jeder von ihnen ist entstanden, nachdem etwas schiefgegangen war.

Der Attrappen-Wächter
Geht durch jede Oberfläche, bevor sie jemand zu sehen bekommt, und sucht nach Zahlen ohne Datenanschluss und Knöpfen ohne Funktion. Entstanden, weil ein Cockpit einmal echt aussah und nichts gerechnet hat.
Der Gegenleser
Prüft in zwei Durchgängen: erst ob es stimmt, dann ob es gut genug ist. Bevor ein Ergebnis herausgeht.
Der Abmahn-Wächter
Pflichttor vor allem, was veröffentlicht oder versendet wird. Prüft auf Wettbewerbsrecht, Datenschutz und Kennzeichnungspflicht.
Der Prüfstand
Ruft eine fertige Website in mehreren Bildschirmgrößen auf, klickt sie durch und meldet Brüche mit Beweisbild.
Der Zustellbarkeits-Wächter
Sieht nach, ob eine Mail im Spam landen würde, bevor sie hinausgeht. Eine verbrannte Absenderadresse bekommt man schwer zurück.
Der Rechercheur
Sammelt zu einer Frage, prüft die Quellen gegeneinander und legt das Ergebnis mit Herkunft ab.
Der Texter
Schreibt im Ton der jeweiligen Firma und liefert einen fertigen Entwurf statt einer Vorschlagsliste.

Drei davon sind Pflichttore: Was sie ablehnen, geht nicht hinaus. Das ist der Unterschied zwischen einem Assistenten, den man fragen kann, und einem Prüfer, an dem man vorbei muss.

Ehrlich zum Preis

Der Unterschied, den Ihnen sonst niemand sagt

Ein normales Programm kostet einmalig. Ein Agent kostet einmalig und dann bei jeder Nutzung ein bisschen.

Jedes Mal, wenn ein Agent arbeitet, läuft Rechenzeit bei einem Anbieter, und die wird abgerechnet. Bei den Beispielen oben liegt das meist im Bereich von Cent pro Vorgang, bei viel Text auch darüber. Das summiert sich, wenn ein Agent tausendmal am Tag läuft.

Deshalb wird vorher gerechnet, nicht nachher: Wie oft läuft er, wie viel Text bekommt er, was kostet das im Monat. Wenn dabei herauskommt, dass ein normales Programm reicht, bauen wir ein normales Programm.

Diese Rechnung läuft auf Ihren Namen und Ihren Zugang. Sie sehen also selbst, was anfällt, und können jederzeit abschalten.

Kein Agent entscheidet allein

Er bereitet vor, ein Mensch entscheidet. Das gilt besonders, wo es um Menschen geht: bei Bewerbungen, Beurteilungen und Kündigungen.

Kein Agent bewegt Geld

Keine Zahlung, kein Kauf, keine Überweisung. Diese Grenze gilt ohne Ausnahme, auch wenn ausdrücklich darum gebeten wird.

Nichts geht ungeprüft nach außen

Was ein Kunde oder eine Behörde zu sehen bekommt, hat vorher eine Prüfung durchlaufen. Ein Agent, der ungeprüft veröffentlicht, ist ein Risiko mit Taktgeber.

Nächster Schritt

Beschreiben Sie die Aufgabe.

In normalen Sätzen, so wie Sie es einem neuen Mitarbeiter erklären würden. Wäre ein normales Programm günstiger, erfahren Sie das.

Aufgabe beschreiben Automatisierung ohne KI